
Andreas Hadjar ist seit 2021 Professor für Soziologie, Sozialpolitik und Sozialforschung an der Universität Freiburg (Schweiz). Zu seinen vorherigen beruflichen Stationen gehörten die Universität Luxemburg (Professor für Bildungssoziologie, 2010-2024), die Universität Bern (Oberassistenz, 2004-2010) und die TU Chemnitz (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 2000-2004). Seine Forschung fokussiert insbesondere auf Ungleichheiten, Bildungs- und Wohlfahrtssysteme, subjektives Wohlbefinden sowie Werthaltungen und Einstellungen.

Justin Powell ist seit 2012 Professor für Bildungssoziologie und derzeit Leiter der Abteilung für Sozialwissenschaften an der Universität Luxemburg. Zu seinen früheren beruflichen Positionen zählen das Social Science Research Council (SSRC), New York (1993–98); Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin (2000-05); Georg-August-Universität Göttingen (2005-07); LSE (2010); Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) (2007-12); und Leibniz Universität Hannover (2011/12). Seine vergleichenden institutionellen Analysen untersuchen die Trägheit und den Wandel in den Beziehungen zwischen Sonderpädagogische Fördersysteme und der inklusiven Bildung, der Berufs- und Hochschulbildung sowie der Verwissenschaftlichung.

Carmen Zurbriggen ist seit 2022 Professorin für Sonderpädagogik an der Universität Fribourg (Schweiz). Davor war sie an der Universität Luxemburg (Professorin für Inklusive Bildung, 2020-2022), an der Universität Bielefeld (Professorin in Erziehungswissenschaft, 2018-2020), an der Universität Fribourg (Doktorandin und Oberassistenz, 2013-2018) sowie an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich (wissenschaftliche Mitarbeiterin, 2009-2013) tätig. Zu ihren zentralen Forschungsinteressen zählen: subjektives Wohlbefinden und emotionales Erleben von Jugendlichen, Inklusion und Partizipation sowie Selbst- und Fremdsicht im Kontext von Behinderung.

Boris Traue ist seit 2020 Professor für Soziale Arbeit an der Universität Luxemburg und dort Studiengangsleiter des Bachelor en sciences sociales et éducatives. Er wurde 2008 nach einem Studium der Soziologie an der Technischen Universität Berlin promoviert und 2017 dort ebenfalls im Fach Soziologie habilitiert. Zu seinen beruflichen Stationen gehört das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (1999-2002), die Universität Bremen (2003-2005), die Technische Universität Berlin (2005-2009; 2011-2014; 2017/2018), die University of London (2010-2011) sowie die Universität Lüneburg (2014-2017). Seine Arbeiten befassen sich mit der historischen und intersubjektiven Entstehung des modernen Selbst in Medien-, Diskurs- und Herrschaftsverhältnissen, insbesondere im Rahmen psychosozialer Interventionen.

Robin Samuel ist seit 2016 Professor für Jugendforschung an der Universität Luxemburg, wo er seit 2020 das Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung leitet. Davor forschte er an den Universitäten von Basel, Bern, Cambridge, Edinburgh, Johannesburg, Pretoria und Stanford. Robins Forschungsinteressen sind: Transitionen, Gesundheit und Wohlbefinden, Nachhaltigkeit und Forschungsmethoden.

Kevin Simões Loureiro promovierte 2023 im Fach Sozialwissenschaften an der Universität Luxemburg und setzte anschließend seine Forschung als Postdoc im Projekt PATH_CH-Lux am Departement für Soziologie, Sozialpolitik und Sozialforschung an der Universität Freiburg (CH) fort. Seine Forschungsinteressen erstrecken sich über verschiedene Themenbereiche, darunter die Umsetzung von Bildungspolitik, Bildungsungleichheit, Institutionalismus, Mehrsprachigkeit sowie frühkindliche Bildung und Betreuung.

Lena Schürmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (postdoc) im Projekt PATH_CH-Lux. Nach Studium und Promotion im Fach Soziologie hat sie Forschungserfahrungen in verschiedenen Projekten der Arbeits- und Geschlechterforschung sammeln können. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrbereich für Soziologie der Arbeits- und Geschlechterverhältnisse an der Humboldt-Universität Berlin tätig. Forschungsschwerpunkte: Soziologie sozialer Ungleichheit, prekäre Arbeit, Geschlechterverhältnisse, Subjektivierung, qualitative Methoden.

Stephanie Da Gloria Soares ist Doktorandin. Seit Juli 2024 trägt sie zum Projekt PATH_CH-Lux an der Universität Luxemburg bei. Ihr besonderes Interesse gilt der Erforschung der Rollen und Perspektiven von Sozialarbeiter·innen bei der Unterstützung der Übergänge von der Schule in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen in der Schweiz und in Luxemburg. Vor ihrem Doktorat arbeitete Stephanie in verschiedenen Bildungs- und Sozialkontexten. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Grundschulpädagogik aus Belgien und einen Master-Abschluss in Sozial- und Erziehungswissenschaften von der Universität Luxemburg, wo ihre Thesis die Selbstwirksamkeit von Lehrkräften im Umgang mit störendem Verhalten untersuchte.

Claire Edwards ist Doktorandin im Projekt PATH_CH-Lux. Sie hat Sonderpädagogik an der Universität Fribourg (CH) studiert und in verschiedenen Institutionen mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit Behinderung gearbeitet. Ihr besonderes Interesse gilt der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit intellektueller Behinderung und der Sozialen Landwirtschaft.

Tanja Simonis ist Doktorandin und arbeitet seit September 2022 an der Universität Freiburg (CH) am Departement für Sonderpädagogik, wo sie für die Gestaltung des Bachelorstudiengangs Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik mitverantwortlich ist. Zuvor hat sie in diversen sonderpädagogischen Settings gearbeitet, zuletzt im Frühbereich mit Familien mit Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten und/oder Behinderungen. Ihr Forschungsinteresse dreht sich um Behinderung, vor allem Autismus-Spektrum-Störungen, und (Flucht-)Migration.

Xaver Marthaler arbeitet derzeit als Junior-Forscher im Rahmen des PATH_CH-Lux-Projekts. Im Februar 2024 begann er als studentische Hilfskraft im Projekt zu arbeiten, während er seinen Masterstudiengang in Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit an der Universität Freiburg absolvierte. Zuvor schloss er sein Studium an der Pädagogischen Hochschule Bern ab und sammelte Berufserfahrung in verschiedenen sonderpädagogischen Einrichtungen.
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